Meilensteine
Vom Bleisatz zur digitalen Schrift
Die Entwicklung von Typographium begann mit einer klaren Vision: Typografie verständlich und erlebbar zu machen.
2015 gründete Matteo Oswald die Plattform aus der Überzeugung heraus, dass gutes Schriftdesign mehr ist als reine Ästhetik. Die ersten Kurse fanden in einem kleinen Atelier in Wien statt, mit selbst gesetzten Lettern und einer analogen Druckpresse. Der Fokus lag auf den Grundlagen: Kontrast, Laufweite, Zeilenfall. Schon nach einem Jahr zählte die Community über 200 Teilnehmer, die in Workshops und Online-Modulen lernten, wie man Buchstaben formt und Layouts entwickelt.
2018 folgte der Schritt ins Digitale. Die Website typographium.com ging online und bot erstmals strukturierte Lektionen zu Rastersystemen, Schriftklassifikation und Editorial Design. Bis 2021 wuchs die Bibliothek auf über 40 Kurse an, darunter Spezialthemen wie variable Fonts und Mikrotypografie. Heute nutzen mehr als 3.000 Designer und Gestalter die Inhalte – von Studierenden bis zu Agenturprofis. Die Plattform ist zu einer festen Größe im deutschsprachigen Raum geworden, mit regelmäßigen Gastbeiträgen und einem jährlichen Symposium zur visuellen Kommunikation.